WWDC 2018, Tag 1: Die Anreise
02.06.2018 · 472 Wörter

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Zeilen bin ich über 24 h auf den Beinen – ich versuche die nachfolgenden Zeilen also kurz zu halten und während dem Schreiben nicht einzuschlafen. 😬

Sonnenuntergang in San Jose

Heute Morgen ging es gegen 8:00 Uhr am Hauptbahnhof Köln los Richtung San Jose. Wir flogen über Frankfurt, daher war der ICE das Transportmittel der Wahl für die erste Etappe. Auch wenn ich wahrlich kein leidenschaftlicher Bahnfahrer bin, so hat mich die Anbindung doch sehr überzeugt: Nach weniger als einer Stunde Fahrtzeit direkt im Flughafen der Main-Metropole zu stehen, ist schon sehr beeindruckend.

Schnell die Koffer abgegeben und ab zum Gate, hinsetzen und auf das Boarding warten unmittelbar darauf ging das Boarding bereits los. Noch nie hatte ich das Gefühl, schneller im Flugzeug zu sitzen, das stundenlange Warten am Gate entfiel dieses Mal dank dem (unbewusst) gut gelungenen Timing völlig.

Großes Lob an die Lufthansa, die den 11,5 h langen Flug sehr angenehm gestaltete. Viele Mahl- und Zwischenmahlzeiten, netter Service, angenehmes Board-Entertainment mit fast 300 Filmen und Dokumentationen und Spielen zur Auswahl. Da war ich bei meiner letzten Reise in die USA im Jahre 2010 mit einer anderen Fluglinie (aus Berlin 😙) noch anderes gewohnt.

Nach einem gefühlt endlosem Zeitraum in der Luft und vier geschauten Filmen erfolgte dann eine pünktliche Landung am Zielflughafen. Nach der Einreiseprozedur, die dank der US-Zollbehörde über eine Stunde Wartezeit bedeutete, waren wir endlich offiziell in den USA angekommen.

Mit dem Taxi machten wir uns auf den Weg in unser nur wenige Fahrminuten entferntes Hotel. Dieses liegt ebenfalls fußläufig zum McEnery Convention Center, was sich während der Tage der Konferenz bestimmt als Vorteil erweisen wird. Die Dekorationen sind bereits so gut wie abgeschlossen, am Montag um 10 Uhr Ortszeit wird die WWDC 2018 mit der Keynote offiziell eröffnet.

Den Nachmittag ließen wir ruhig ausklingen – die Folgen der Zeitverschiebung machten sich bemerkbar. Marc hat sich eine Prepaid-Karte in einem T-Mobile-Store gekauft, auf dem Rückweg haben wir uns noch mit ein paar essentiellen Lebensmitteln und viel Wasser eingedeckt. Um die Ecke unseres Hotels fanden wir dann noch einen netten kleinen Imbiss für handgemachte Sandwiches, der sich als Volltreffer erwies…

Und das war es dann für heute. Um 22:00 Uhr Ortszeit gingen wir ins Bett, denn morgen steht bereits ein Plan…


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