Op Jöck im Model X

Häuserzeile in München, Bayern

Mein abendlicher Ladevorgang führte mich nach Anstöpseln zum „Restaurant mit dem goldenen M“, was ich aus Rücksicht auf meine Figur eigentlich vermeiden wollte – egal. Auf dem Rückweg zum Supercharger beobachtete ich ein rotes Model X aus München beim einparken.

Eine junge Frau sprang aus Ihrem Fahrzeug, nennen wir sie einmal Yan-Yi. Interessiert zeigte ich ihr mein Model 3, in dem sie gerne Platz nahm. Sie erzählte mir, dass sie ihrem Sohn ein Performance-Modell bestellt hat, ohne es jemals selber live gesehen zu haben. Die Auslieferung steht noch bevor und daher hat sie sich gefreut, mein Modell einmal aus der Nähe betrachten zu können.

Sie zeigte mir dann noch ihr Model X aus der Nähe. Das ich mit meinen 1,92 m bequem Platz unter den geöffneten Flügeltüren finde, ist wirklich beeindruckend. Noch beeindruckender ist jedoch, was sie mir erzählte: Sie schläft regelmäßig in ihrem Fahrzeug.

Yan-Yi ist selbstständige Vertreterin für zahnärztliches Zubehör und befährt aus diesem Grunde weite Strecken innerhalb Deutschlands. Da sie stellenweise mehrere Tagen unterwegs ist („op jöck“, wie der Kölner sagt), hat sie stets Kleidung und Schuhe für mehrere Tage dabei. Notfalls, sollte sie kein Hotel mehr finden, übernachtet sie im Model X.

Nachdem Yan-Yi und ich uns ca. eine halbe Stunde angeregt und freundlich unterhalten haben, verabschiedeten wir uns. Ihr Weg führt sie heute noch nach Bonn, wo ich gerade herkam. Morgen geht es dann zurück in die Heimat, nach München. Ich wünsche ihr eine gute Heimreise und hoffe, dass man sich bald mal wieder am Supercharger trifft und plaudert.

Danke für diese tolle Begegnung!

(Titelbild von Jan Antonin KolarUnsplash)

Hinweis

Dieser Artikel wurde von meinem ehemaligen Blog „T wie TESLA“ übernommen, den ich bis September 2022 betrieben habe. Der Inhalte wurde zwar redaktionell aufgearbeitet, für eine Richtigkeit kann aber keine Garantie gewährt werden.

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